Buchhaltung für Selbständige ➨ eCOUNT Business Software

Selbstständig -
auch bei der Buchhaltung

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Praktische Tipps für die selbstständige Durchführung der Buchhaltung

Was Sie wissen müssen

Jedes Unternehmen muss jährlich eine Gewinnermittlung beim Finanzamt einreichen. Ab einem Umsatz über 500.000,- EUR bzw. einem Gewinn über 50.000,- EUR müssen Sie bilanzieren, d.h. Sie müssen Ihren Gewinn auf Grundlage einer ordnungsgemäßen doppelten Buchführung ermitteln. Liegen Sie darunter oder sind Sie sog. Freiberufler, können Sie Ihren Jahresgewinn mit der einfachen Buchführung errechnen. Kapitalgesellschaften sind immer zur doppelten Buchführung verpflichtet.

Bei der einfachen Buchführung genügt es, die Einnahmen und Ausgaben in der „Einnahmen-Überschuss-Rechnung“ gegenüber zu stellen. Daraus ergibt sich der Jahresgewinn (oder Verlust), welcher in der Einkommensteuererklärung als Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit oder als Einkünfte aus Gewerbebetrieb vermerkt wird.

Übrigens, was alles zu den freiberuflichen Tätigkeiten zählt, ist im §18 definiert, nämlich wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeiten.

Ferner selbständige Tätigkeiten bestimmter Berufsgruppen wie Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, Architekten, Wirtschaftsprüfer & Steuerberater, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Journalisten, Dolmetscher & Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe.

Vorteile der einfachen Buchführung

Erstens nimmt sie die Komplexität aus der Buchhaltung. Bezahlte Eingangsrechnungen werden auf der Ausgabenseite vermerkt und eingehende Zahlungen auf der Seite der Einnahmen. Zweitens kann man die EÜR größtenteils ohne die Hilfe eines Steuerberaters erstellen, wodurch man Geld spart. Drittens wirken sich bei der Einnahme-/ Ausgaben-Rechnung Einnahmen erst dann steuerlich aus, wenn sie dem Unternehmen tatsächlich zugegangen sind.


Nächster Schritt: (Rechnungs-) Belege erstellen und sammeln

Jeder Unternehmer muss Rechnungen stellen und diese aufbewahren. Am besten tun Sie das elektronisch mithilfe der Business Software von eCOUNT

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Erklärungen an das Finanzamt

Das Finanzamt benötigt zur Berechnung der Steuerschuld folgende Unterlagen:

  • Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (im Falle einer Überprüfung vorzuzeigen)
  • Umsatzsteuer-Voranmeldung (über das Jahr verteilt)
  • Umsatzsteuererklärung (im Folgejahr abzugeben)
  • Einkommensteuererklärung

Wer ist umsatzsteuerpflichtig?

Umsatzsteuerpflichtig ist, wer im Vorjahr mehr als 17.500,- EUR umsatzsteuerpflichtigen Umsatz gemacht hat und im laufenden Jahr voraussichtlich mehr als 50.000,- EUR haben wird. Für alle anderen gilt die Kleinunternehmerregelung. Um vom Finanzamt als KleinunternehmerIn anerkannt zu werden, muss man dies beantragen.

Zurück zur Umsatzsteuer:

Das Finanzamt will wissen, wie viel Umsatzsteuer Sie mit Ihren Ausgangsrechnungen eingenommen und wie viel Vorsteuer Sie für Eingangsrechnungen bezahlt haben. Überwiegt die Umsatzsteuer eines Jahres der bezahlten Vorsteuer, ist die Differenz zu Beginn des Folgejahres zu bezahlen.

Das könnte unter Umständen ein großer Betrag sein. Um diese Einmal-Zahlung etwas auf das Jahr zu verteilen, gibt es die Umsatzsteuer-Voranmeldungen, eine Art Anzahlung für die Umsatzsteuererklärung, die monatlich oder quartalsweise erfolgen kann. Zu Beginn des Folgejahres ist dann die restliche Umsatzsteuererklärung fällig. In den ersten zwei Jahren muss die Umsatzsteuer-Voranmeldung übrigens monatlich abgegeben werden. Danach ist die Umsatzsteuer-Zahllast des Vorjahres ausschlaggebend: Ist sie höher als 7.500,- EUR, muss die USt-Voranmeldung weiterhin monatlich erfolgen, ansonsten genügt es quartalsweise.

 Wenn die Einkommensteuererklärung fällig wird…

… suchen Sie am besten Rat bei einem Steuerberater. Zumindest beim ersten Mal. Dieser kann Ihnen den einen oder anderen Trick verraten, wie Sie Steuern sparen. Wir empfehlen hier die Steuerexperten der COUNT IT TAX